
Mit viel Schwung Gottes Geist erahnen
Da das Wetter kurz vor Pfingsten bereits so sommerlich warm war, trafen wir uns zu unserer Pfingstandacht draußen im Garten. Ein großes Schwungtuch diente uns als gemütliche Picknickdecke.
Nach unserem Begrüßungslied wagten wir ein kleines Experiment: Mit geschlossenen Augen lauschten wir den Geräuschen in der Umgebung. Wir hörten Vögel, Autos, einen Rasenmäher und sogar ein Flugzeug. Außerdem hörten wir den Wind, der sich durch die Luft und die Blätter der Bäume bewegte. Mit offenen Augen stellten wir dann fest, dass wir Wind vielleicht hören, aber niemals sehen können. Aber wir können sehen, dass der Wind Blätter, Blumen und Gräser in unserem Garten bewegen kann. Und unser Schwungtuch!
Damals zum Pfingstfest war es ähnlich. Denn Jesus war wieder bei seinem Vater im Himmel und seine Freunde und Freundinnen vermissten ihn. Da passierte etwas Besonderes: Sie hörten ein Brausen, wie ein starker Wind, der die Türen und Fenster aufspringen ließ. Und sie spürten, dass Gott da war und ihnen seinen Geist geschickt hatte. Dieser Geist macht uns alle mutig und schenkt Kraft, etwas zu bewegen.
Nach der Erzählung der Pfingstgeschichte machten die Kindergartenkinder bei den Schwungtuchspielen selbst ganz viel Wind und konnten ein bisschen davon erahnen, wie es ist, wenn Gottes Geist Menschen verbindet und in Bewegung bringt.
Gemeinsam lässt sich viel bewegen – nicht nur das Schwungtuch.